Auf Bildern, die am 4. Juni 2002 vom Kupiper Belt aufgenommen wurden, entdeckten die US-Wissenschaftler Chad Trujillo and Mike Brown vom California Institute of Technology (USA) kurze Zeit später das bisher größte Objekt in der Umlaufbahn der Sonne seit der Entdeckung von Pluto.

Quaoar hat einen Durchmesser von 1250 Kilometern (etwa die Hälfte von Pluto) und eine Umlaufzeit von 288 Jahren (Pluto braucht etwa 247 Jahre für seine Umlaufbahn um die Sonne)."

Der Name des neuen Himmelskörpers stammt von einer indianischen Gottheit. Diese wurde von den (früheren) Bewohnern genau der Gegend verehrt wurde, in der das Observatorum heute steht von dem aus der Himmelskörper entdeckt wurde. Man hätte ja genausogut auch den Namen von Abrahm Lincoln, von ihrer eigenen Großmutter, dem amerikanischen Präsidenten, dem Erbauer des World Trade Centers oder dem Kaiser von China wählen können. Zeitqualität ist kein Zufall, und so glaube ich, daß der gewählte Name etwas über die Thematik des neuen Himmelskörpers aussagen kann. Entweder durch den damit verbundenen Mythos, oder den Zusmmenhang zu den Ureinwohnern Amerikas, oder zu etwas aus ihrer Kultur.

Der Name des neuen Himmelskörpers stammt von einer indianischen Gottheit. Diese wurde von den (früheren) Bewohnern genau der Gegend verehrt, in der das Observatorum heute steht, von dem aus der Himmelskörper entdeckt wurde. Man hätte genausogut auch den Namen von Abrahm Lincoln, von der eigenen Großmutter, dem amerikanischen Präsidenten, oder dem Kaiser von China wählen können.

Zeitqualität ist kein Zufall, und so glaube ich, daß der gewählte Name etwas über die Thematik des neuen Himmelskörpers aussagen kann. Entweder durch den damit verbundenen Mythos, oder den Zusammenhang zu den Ureinwohnern Amerikas, oder zu etwas aus ihrer Kultur ... oder er hat etwas mit der Absicht zu tun, mit diesem Namen ein Volk zu ehren, das der Verfolgung und Vernichtung ausgesetzt war.

Die Übersetzung des Schöpfungsmythos aus dem Englischen (so gut es geht):



"Woher kam der Name?


Das Volk der Tongva (manchmal auch San Gabrielino Native Americans genannt) bewohnten die Gegend von Los Angeles bereits vor der Ankunft der Spanier und anderer Europäer.

Der Name "Quaoar" (ausgesprochen: kwah-o-wahr) stammt aus ihrem Schöpfungsmythos.
Mit den Worten von Mark Acuña, Gelehrter der Tongva, Tänzer und ein Stammesältester:



"'Quaoar' die große Kraft der Schöpfung, singt und tanzt die Hohen Wesen (Gottheiten) in ihre Existenz.
Auch wenn Quaoar weder Form noch Geschlecht besitzt, bezeichnet man ihn normalerweise mit einem männlichen Pronomen.

Zuerst tanzt und singt er 'Weywot' , der Vater Himmel wird; sie singen und tanzen 'Chehooit' Mutter Erde ins Sein (existence). Das Trio singt 'Tamit' Großvater Sonne ins Leben. Je mehr jeder der Göttlichen sich beim Singen und Tanzen beteiligt, desto komplexer wird das Lied und desto komplizierter der Tanz.

Reihum nehmen 'Moar', Großmutter Mond (eine sehr komplexe Gottheit), 'Pamit' die Göttin der See, 'Manit', der Herr der Träume und Visionen, 'Manisar' der Überbringer von Nahrung und Ernte, 'Tukupar Itar' Himmels-Coyote (welcher auch unsere Haupt-Heldengestalt ist), 'Tolmalok', die Göttin von Shishongna (der Unterwelt) an dm Singen, Tanzen und Erschaffen teil.

Und schließlich werden die sieben großen Giganten geschaffen, die die Welten hochhalten (tragen?)
Die Hohen Wesen erhalten ihrerseits in einer großen Geschichte über das Tauchen der Erde (in a grand earth diving story) Hilfe von 'Adler, Ente, Bär und Frosch'.
Frosch bringt Erdboden aus der tiefen dunklen See nach oben, und die vier Tiere tanzen sie breit und flach. Die 'Götter und Göttinnen' versehen die Welt 'Tovangar' dann mit Hügeln, Bergen, Bäumen, Flüssen, etc. 'Tobohar' (der erste Mann) und 'Pahavit' (die erste Frau) sind ebenfalls Teil dieses großen 'Schöpfungsgesanges und Tanz-Zyklus'."



Spannend finde ich persönlich auch (zitiert aus dem LA-Amanach):
"The Tongva did not believe in evil spirits, or any concept of a hell or devil until Spanish missionaries introduced these ideas."
Übersetzt:
"Die Tongva glaubten weder an böse Geister, noch an irgendein Konzept über Hölle oder Teufel, bis spanische Missionare diese Begriffe dort einführten."





nach obennach oben

Kontakt   Sitemap   Haftungsausschluss   Impressum

www.astrothek.de    www.astrothek.at    www.astrothek.com
Design und Copyright © 2001/10 by Cornelia Salvato-Kober, e-mail: Cornelia.Salvato@gmx.de