Von den acht Festen, die man u.a. dem keltischen Jahreskreis zuordnet, beruhen vier auf ganz exakten Daten: den Sonnwenden und den Tagundnachtgleichen.
(Jul = Mittwinter, Ostara = Frühlings-Tagundnachtgleiche, Litha = Mittsommer und Mabon = Herbst-Tagundnachtgleiche).

Diese Termine richten sich nach der Höhe des Sonnenverlaufs (=Deklination), welche bei den Sonnwenden im Winter und Sommer ihren äussersten südlichen bzw. nördlichen Punkt erreicht, während die Sonne bei den Tagundnachtgleichen im Frühjahr und Herbst genau über dem Äquator steht.

Weitere vier Feste orientieren sich traditionell an bestimmten Kalenderdaten. Die verschiedenen Erklärungen dafür sind zwar thematisch meist sehr passend, aber eine einleuchtende Begründung für das genaue Datum lässt sich daraus nicht ableiten.
(Samhain/Halloween, Imbolc/Brigid/Lichtmess, Beltane/Walpurgis und Lammas/Lughnasadh/Kräuterweih)

Auf der Suche nach einem möglichen Ursprung, der sich genauso wie die anderen 4 Feste an einer jährlich wiederkehrenden Position der Sonne orientiert, bin ich auf den Goldenen Schnitt gestoßen.

Legt man die Höhe der Sonne (=Deklination) zugrunde, so fällt der Goldene Schnitt der Strecke "Sonnwende - Tagundnachtgleiche" ziemlich genau auf die übrigen vier Feste (wenn man berücksichtigt, daß zwei davon in der Vergangenheit vermutlich ein wenig verschoben wurden).

So lässt sich für alle Feste also ein genauer Zeitpunkt ermitteln, welcher als Grundlage für Erfahrung, Deutung und Arbeit mit der jeweiligen Zeitqualität dienen kann.



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